Donnerstag, 18. Mai 2017

O Comboio de Luxemburgo.

Irene Pimentel, eine der wichtigsten Zeithistorikerinnen Portugals, war zu einem Vortrag über ihr neuestes Buch zu Gast am Institut für Romanistik in Wien, wo ich ja bis März gearbeitet habe. Es ging um einen Zug voller jüdischer Flüchtlinge aus Luxemburg, der 1940 als einziger an der portugiesischen Grenze umkehren musste. Rund ein Drittel der rund 300 Passagiere geriet so doch noch in die Hände der Nazis. Andere schafften die Flucht oder überlebten in Verstecken. Ich kenne Irene seit einigen Jahren, habe sie zum "Ungehorsamen Konsul" Aristides de Sousa Mendes interviewt. Eine tolle Frau, die sich kein Blatt vor den Mund nimmt und kritisch die Entwicklungen in Portugal und der Welt kommentiert.
Melanie Strasser (UNI Wien), Christa Heinrich (Historikerin Berlin), Kathrin Sartingen (UNI Wien), Irene Pimentel (UNI Lissabon), ich, Tatjana Tavares (UNI Wien)